Meldungen aud dem Landkreis und der Region Südniedersachsen
Regionsbildung in Süd-Niedersachsen
Ein Vorteil für den Bereich der Samtgemeinde?
In Niedersachsen und anderen Bundesländern ist das Thema in der öffentlichen Diskussion. Derzeit wird in unserer Region darüber diskutiert, ein Gutachten hierüber in Auftrag zu geben. Aufgrund verschiedener Entwicklungen werden wir um eine Regionsbildung, eine Verwaltungs- und Gebietsreform nicht umhin kommen.
Die Diskussion zum demographischen Wandel und die damit verbundenen Finanzierungsprobleme zeigen, dass aktuelle Strukturen u. a. Landkreise, Gemeinden bzw. Samtgemeinden nicht mehr lange bestehen bleiben können. Die Notwewndigkeit hat überwiegend folgende Gründe:

Vorfahrt für Erneuerbare Energien
Die SPD im Unterbezirk Göttingen hat einen Arbeitskreis für Wirtschaft, Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Mit seiner Arbeit soll er das das öffentliche Bewusstsein für die Themen stärken und unter dem Regions-Gedanken neue wirtschaftspolitische Konzepte erarbeiten. Dabei sollen Erneuerbare Energien und das Prinzip der Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle spielen. Der Arbeitskreis ist offen für Nichtmitglieder.
Heiko Lohrengel, Mitglied im Vorstand des Unterbezirks und Vorstand der Bioenergiegesellschaft in Barlissen (Gemeinde Jühnde), ist Leiter und Sprecher dieses Arbeitskreises. Er erklärt zur Gründung: "Wir stehen vor gravierenden Veränderungen in unserem Land, in Europa und auf der Welt. Die Wirtschafts- und Bankenkrise sind Vorboten rasanter Veränderungen. Die UNO erwartet bei mittlerer Projektion bis 2050 einen Anstieg der Weltbevölkerung auf circa 9,2 Milliarden Menschen. Wie sieht es dann mit der Rohstoffversorgung, mit der Energieversorgung und mit der Umwelt aus? Was bedeutet der Klimawandel für uns in Deutschland, aber vor allem auch hier in der Region? Werden wir uns dann noch Lebensmittel aus weiten Teilen der Welt leisten können?
Die Lebensbedingungen werden sich stark verändern. Darauf müssen wir uns frühzeitig einstellen, um negative Folgen abzumildern und die sich ergebenden Chancen zu nutzen. Dies gilt besonders bei der Land- und Forstwirt-schaft, aber auch für den Naturschutz, den Tourismus, die Wirtschaft und die Gesundheitsversorgung.
Wie reagieren die nationale und regionale Wirtschaft auf die Veränderungen? Mit diesen Fragen wird sich die SPD auf regionaler Ebene beschäftigen, Probleme finden, Lösungskonzepte entwickeln und vor allem die Öffentlichkeit über die Chancen informieren, die sich aus Erneuerbaren Energien ergeben. Der Arbeitskreis wird parteioffen geführt und wir wollen „Querdenker“ animieren bei uns mitzumachen.
Wir wollen, dass viele Leute viele kleine Dinge in vielen Dörfern, Gemeinden und Städten tun, damit wieder etwas Großes in Gang kommt und wir unsere Region verändern.
Der Arbeitskreis trifft sich das nächste Mal am 13.07.2010 im Parteihaus der SPD, Nikolaistraße. 30, Göttingen. Interessierte können sich im Parteibüro unter 0551/503110 melden oder per Mail an heiko.lohrengel@gmx.de wenden.








